

Jugenddemokratieprojekt INTEGRALreloaded
Es ist soweit, das erfolgreiche Jugenddemokratieprojekt INTEGRAL wird neu aufgelegt! Ab September 2011 beginnt INTEGRALreloaded!
Im Projekt "INTEGRALreloaded", welches auf den Erfahrungen von INTEGRAL (2008-2009) aufbaut, wird über den Zeitraum von 1 1/2 Jahren eine heterogen zusammengesetze Gruppe Jugendlicher mit lokalpolitischen Prozessen vertraut gemacht und in diese eingebunden. Bezogen auf lokale Integrationsbemühungen sollen vor allem Jugendliche, die fern von lokalpolitischem Engagement stehen, an einem konkreten, ihre Lebenswelten berührenden politischen Anliegen beteiligt werden.
Projektaktivitäten
1. Im Verlauf des Projekts wird eine Gruppe Jugendlicher mit und ohne Migrationshintergrund mit Unterstützung der Jugendlichen des Vorgänger-Projekts zu Integrationsscouts ausgebildet. Dabei setzen sie sich mit dem Lokalen Integrationsplan (LIP) der Stadt Hannover auseinander und lernen diesen zu kommunizieren und auszuwerten.
2. Die neu entstandene Gruppe soll den LIP durch Veranstaltungen bei Jugendlichen in Schulen, Jugendzentren, Jugendmigrationsdiensten etc. bekannt machen und ihre Perspektiven auf vorgeschlagene Handlungsfelder einholen.
3. Parallel werden die Integrationsscouts in aktivem Kontakt zu VertreterInnen aus der Lokalpolitik und Verwaltung stehen, um über die Projekterfahrungen sowie aktuelle Anstrengungen der Stadt zu sprechen. Der Dialog soll über ein reines jugendliches Feedback an die Stadt hinaus gehen und sich zu einem aktiven Auseinandersetzungsprozess entwickeln.
4. Zusätzlich wird von den Jugendlichen in Zusammenarbeit mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung ein eintägiges lokales Jugendintegrationsforum ausgerichtet. Dieses soll als eine Möglichkeit lokaler Jugendbeteiligung erprobt werden.
5. Ergänzend zu den Aktivitäten der Jugendlichen werden auf einer Veranstaltung ExpertInnen aus der Jugendarbeit und dem Bereich Integration zusammengebracht, um einen Raum für Erfahrungsaustausch zu schaffen und verschiedene Aktivitäten auf lokaler Ebene transparent zu machen und Netzwerke zu bilden.
6. Im Rahmen einer internationalen Kooperation erhalten die Integrationsscouts die Möglichkeit sich auf zwei Treffen mit einer anderen Jugendgruppe auszutauschen, die unterschiedlichen Herangehensweisen ihrer Städte zu vergleichen, neue Perspektiven zu entwickeln und gemeinsam Vorschläge für den Aufbauch einer nachhaltigen Beteiligungskultur in ihren Kommunen zu erarbeiten. Kooperationspartner des Austauschs sind der Verein
"ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit" sowie das Projekt
"Back Bone 20 - Mobile Jugendarbeit (Verein alte Fleischerei)" aus Wien.
Mehr erfahrt Ihr in der
Projektbeschreibung.
Hier gibts einige Materialien des Vorgänger-Projekts INTEGRAL, das am 31.12.2009 endete:
Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission und der Stadt Hannover finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kopmmission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben